Integriertes städtebauliches Enwicklungskonzept (ISEK)

Grossansicht in neuem Fenster: Bild Impressionen von den Mobilen Ständen zum ISEK-Prozess

Warum ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept und wie läuft es ab? Für Diese und weitere Fragen erhalten Sie die Antwort in der nachfolgenden Erklärung.

Ebenso erhalten Sie die Ergebnisse des ISEK, die auch als Ausstellung im Bürgertreff zu sehen ist und Sie hier als PDF herunterladen können.

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Was ist das Projekt Soziale Stadt Taufkirchen?

Grossansicht in neuem Fenster: Bild EschenpassageGrossansicht in neuem Fenster: Bild LindenpassageGrossansicht in neuem Fenster: Bild Spielplatz am WaldDie Gemeinde Taufkirchen ist mit ihrer Lage im MVV-Einzugsgebiet der Landeshauptstadt München ein gefragter Wohnstandort und besteht aus dem historischen Ortskern und der in den 1970er Jahren entstandenen Siedlung „Am Wald“.

Hier wohnt fast die Hälfte der Bevölkerung Taufkirchens. Die Siedlung „Am Wald“ bietet mit ihrem wertvollen Baumbestand und dem hohen Freiflächenanteil große Potenziale. Durch ihre Lage wird die Siedlung allerdings im Westen von der Autobahn A995, im Osten von der Bahnlinie und im Norden vom Gewerbegebiet Unterhaching begrenzt. Diese Grenzen bilden weitgehende Barrieren und isolieren den Siedlungsbereich vom Ort.

Die Siedlung hat sich Anfang der 1970er Jahre ohne Anbindung an die historische Ortslage Taufkirchens entwickelt und bis heute sind beide Ortsteile kaum zusammengewachsen. Aufgrund der Vielzahl an Sozialwohnungen, dem hohen Sanierungsbedarf und dem steigenden Leerstand in den Passagen besteht in der Siedlung „Am Wald“ dringender Handlungsbedarf, um eine Abwertung des Quartiers zu unterbinden und langfristig einen Aufwärtstrend zu gewährleisten. Es gilt jetzt in der Siedlung „Am Wald“ unterstützend einzugreifen und die Herausforderungen für die Gemeinde Taufkirchen frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen zu entwickeln. Die Gemeinde Taufkirchen hat daher beschlossen, sich für das Programm „Soziale Stadt“ zu bewerben und wurde aufgenommen. Für die Nutzung von Städtebaufördermitteln ist zwingend die Erstellung eines integrierten, städtebaulichen Entwicklungskonzepts erforderlich. Mit der Erarbeitung dieses Konzepts hat die Gemeinde die Büros DRAGOMIR STADTPLANUNG, Büro für Organisations- und Gemeinwesenarbeit (BOG) sowie das Institut für Stadt- und Regionalmanagement (ISR) beauftragt.

Im Rahmen des Entwicklungskonzepts wird zunächst die aktuelle Bestandssituation erhoben und die Qualitäten, aber auch Probleme, in der Siedlung analysiert. Darauf aufbauend werden Zielvorstellungen für die Zukunft der Siedlung entwickelt. Nur auf dieser Basis kann ein nachhaltiges und konsensfähiges Entwicklungskonzept mit konkreten Maßnahmen entstehen. Das Ergebnis des Entwicklungskonzepts soll die Grundlage für die Entscheidungen zur zukünftigen Entwicklung der Siedlung sein. Die Gemeinde will diese Aufgabe gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern angehen und die Zukunft Taufkirchens bewusst gestalten. Wichtig ist, dass Sie als Bürger Ihre Wünsche und Anregungen in die Planung mit einbringen.

Die Ziele für die Gemeindeentwicklung und die einzelnen Maßnahmen zur Umsetzung dieser Ziele sollen mit Ihrer Hilfe erarbeitet werden. Sie kennen Ihre Gemeinde am besten! Im Laufe des Planungsprozesses werden Sie öfters die Möglichkeit haben, Ihre Ideen zur zukünftigen Entwicklung der Siedlung in verschiedenen Veranstaltungen zur Öffentlichkeitsbeteiligung einzubringen. Die Termine für Veranstaltungen dieser Art werden über die Gemeindeblatt Wir informieren rechtzeitig bekannt gegeben. Sollten Sie darüber hinaus noch Anregungen für die Planung oder die Aufwertung der Siedlung haben, können Sie sich auch jederzeit unter Soziale.Stadt@taufkirchen-mucl.de an das Quartiersmanagement wenden.

Engagieren Sie sich für Ihre Siedlung, mischen Sie sich ein und arbeiten Sie mit!

Quelle: Dragomir Stadtplanung