Integriertes seniorenpolitisches Handlungskonzept Taufkirchen

von Alexandra Piwak | 

Grossansicht in neuem Fenster: Foto Erster Bürgermeister Ullrich SanderKonzepte, so wissen wir, enthalten gute Ideen und weisen in die Zukunft. Das vorliegende integrierte seniorenpolitische Handlungskonzept Taufkirchen aber ist mehr: Es verbindet bereits bestehende konkrete Angebote, weitere Maßnahmenvorschläge und wertvolle neue Ansätze zur Weiterentwicklung der kommunalen Seniorenpolitik.
Bereits seit Jahren ist ein großer Kreis von Akteuren aus verschiedenen Einrichtungen in der Altenhilfe in Taufkirchen tätig. Mit der Einberufung des Seniorenbeirats und der Einsetzung eines Seniorenbeauftragten hat die Gemeinde Taufkirchen seinerzeit Signale gesetzt, dass ihr die Verbesserung der Lage der alten Menschen in Taufkirchen ein wichtiges kommunal-politisches Anliegen ist. Mit dem seniorenpolitischen Handlungskonzept unterstreicht die Gemeinde, dass Seniorenpolitik ein integrativer Gestaltungsprozess ist und ein übergeordnetes, generationenübergreifendes Ziel hat: nämlich eine gute Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger in unserer Gemeinde – auch und gerade im Alter und mit einem möglichst hohen Grad an gelebter Selbstständigkeit.
Jahr für Jahr ergreifen Bürgerschaft und Kommunalpolitik neue Maßnahmen oder setzen begonnene Wege fort zur Stärkung unseres Arbeits- und Wirtschaftsstandortes Taufkirchen, zur guten schulischen und beruflichen Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen, zum Schutz und zur Verbesserung unserer Umwelt, zur Sanierung des öffentlichen Haushaltes und eben auch zur aktiven Gestaltung des demografischen Wandels. Hierzu leistet das im März 2014 vom Gemeinderat verabschiedete integrierte seniorenpolitische Handlungskonzept einen wichtigen Beitrag.

Die Arbeit am und mit dem seniorenpolitischen Handlungskonzept verstehen wir als einen andauernden Prozess, der sich mit den sich verändernden Rahmenbedingungen immer wieder neu auseinandersetzen muss. Deshalb sehen wir in dem Handlungskonzept auch nicht ein einmaliges Papier, sondern die Aufforderung zu seiner ständigen Fortentwicklung und Fortschreibung.
Die Verwirklichung der erarbeiteten Anregungen und Maßnahmenvorschläge obliegt nicht allein dem Gemeinderat und der kommunalen Verwaltung, sondern vollzieht sich in einem zu verstetigenden und institutionalisierenden Dialog und Aushandlungsprozess, an dem alle seniorenpolitisch engagierten Akteure beteiligt sind – Bürgervertreter, Betroffene und viele Engagierte aus allen Bereichen der Aktivitäten von und für Senioren- und Mehrgenerationenarbeit. Davon werden vor allem die älteren und alten Menschen, letztendlich aber alle Bürgerinnen und Bürger in Taufkirchen profitieren.

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